Sonntag, 29. September 2013

Asakusa

Kenzo und Mama. Und schräge Figuren.
Michiko wieder gesehen letzte Woche und Kenzo und seine Mama auch. Auch wenn es einen Haufen Ärger gemacht hat, bis man sich endlich in Ueno über den Weg gelaufen ist im Nachhhinein bedacht war es die drei Stunden Fahrtzeit hin und her und Lauferei und Verlauferei wert.
Michiiiii~ So lange nicht gesehen und immernoch genau so verrückt und liebenswert :D
Also ab in den Zug zu viert und mit der JR Line nach Asakusa. Ich wusste gar nicht genau, was wir da wollten, war noch nie dort gewesen und hatte allgemein noch keine Tourierfahrungen in Japan gesammelt. Das ist vielleicht gar nicht so schlimm, aber im Nachhinein denke ich mir "Verdammt, ich hätte mir schon viel mehr verrückten Scheiß anschauen können!" Mit Kamera in der Tasche, bewaffnet mit ein wenig Klimpergeld und Regenschirm gegen den obligatorischen Nieselregen dann ab den größten und meiner Meinung nach beeindruckendsten Tempel in Tokyo besichtigen, den Sensôji Tempel. Hier waren so unsagbar viele Menschen unterschiedlichen Alters unterwegs und nicht nur Touristen wie ich befürchtet hatte, zumindest nicht nur die üblichen Gaijin ( Die bösen Ausländer wie ich), sondern auch ein ganzer Haufen an japanischen Touristen die einfach noch nie in Tokyo gewesen waren oder sich diesen beeindruckenden Ort einfach mal ansehen wollten. Ganze Schulklassen sind hier herum gelaufen und ein ganzer Haufen lief im Tempel auf um zu beten oder für Glück zu wünschen. Mein Orakel war allerdings schrecklich undankbar und unsagbar fies mit mir, ich hab den Zettel erstmal verknoten und da lassen müssen damit mir das Unglück nicht auf dem Fuße folgt. Ist wie in der Lotterie da erwische ich auch immer nur die Nieten. Egal. Beten und für ganze viel Glück wünschen. Nur einen Glücksbringer für die Uni hab ich leider nicht abstauben können, aber ist ja nicht der letzte Tempel.
Ich liebe diese Bauweise. Und die Statuen und alles drum herum. Allein das ganze Stadtviertel rund herum sieht noch so aus als wäre es stellenweise vor einer handvoll Jahrhunderte stehen geblieben und der Fortschritt wäre einfach kurz ein wenig auf der Stelle getreten, ehe er gedachte weiter zu ziehen. Fantastische Mochi in allen Variationen, alte Bildrollen und die obligatorischen Kabuki Figuren auf den Straßen die ein bisschen plakativ an das alte Vergnügungsviertel erinnern. Hier könnte ich ruhig ein bisschen länger bleiben. Nachdem wir fantastisches Okonomiyaki gegessen haben, ist der Beschluss gefasst eine Fresstour nach Asakusa zu starten, sobald es die Zeit das nächste Mal erlaubt. Highlight des Tages war auch ein ganz kleines bisschen das Monchichi Lädchen dem wir auf dem Weg einen Besuch abstatten durften. Kleine Kabuki Monchichi Affen. Herrje. Fantastisch. Eine Stadt in der Stadt, die definitiv mein Herz gewonnen hat. Ein paar Bilder vom Tempel hab ich euch unten beigefügt für die Neugierigen, so schön. Schade nur, dass das große Eingangstor zur Zeit in Restauration ist (das letzte Bild) , es ist sonst deutlich prunkvoller. Ein Grund mehr wieder zu kommen. Bald.

Sensôji Tempel - Vorplatz


2 Kommentare:

  1. So coooooooool >///A///< Aber du solltest auch mal Bilder von dir mit beipacken <3

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